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Vor mehr als dreißig Jahren begründete diese Figur seinen Ruhm: 1976 ließ Jacques Tardi die Journalistin Adèle Blanc-Sec im Paris der Belle Époque erstmals in ein haarsträubendes Abenteuer geraten. Am Ende des vierten Bandes bereitete er ihr (scheinbar) ein bizarres Ende, um in der Folgezeit eine beeindruckende Reihe von Meisterwerken zu verfassen. Aber irgendwie kam er von seiner Heldin nicht los. Mit einer überraschenden Volte erweckte er sie wieder zum Leben und veröffentlichte alle paar Jahre eine Geschichte um die unerschrockene Adèle, gleichsam als farbige Lockerungsübung zwischen seinen anderen, überwiegend schwarzweißen Alben. An die Stelle der detailverliebten Rekonstruktion des alten Paris und der kolportagehaften Erzählweise traten dabei mehr und mehr flächige Zeichnungen und ein hoch ironisches Spiel mit Zitaten und Verweisen. Neun Jahre nach dem letzten Band erscheint nun der erste von zwei Teilen der neuen Geschichte Le labyrinthe infernal, in dem die Protagonistin und einige andere alte Bekannte wieder in eine überaus verwickelte Affäre gezogen werden.
48 S., HC, 22,6 x 30,3 cm, € 14,90 |
| Und wie bei Tardis letztem Album Le secret de l'étrangleur wird das neue Adèle-Abenteuer auch in Form von 16-seitigen "Zeitungen" veröffentlicht. Die bisher erschienenen drei Ausgaben umfassen also den Inhalt des neuen Albums. Insgesamt wird es dementsprechend sechs Nummern geben. Damit hat man dann zwar kein Buch, das man ins Regal stellen kann, dafür aber die ganze Geschichte in großem Format - und schließlich ist es ja auch ein Story wie aus einem Revolverblatt!
je 16 S., 30 x 42 cm, € 2,90 |
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Notizbuch Anlässlich des neuen Albums kommt auch dieses schön gestaltete Notizbuch mit vielen farbigen Illustrationen heraus, ausgestattet mit einem elastischen Band zum Verschließen und einem Lesebändchen.104 S., HC, 11,5 x 15,5 cm, € 19,90 |