Barbier: Lettres au maire de V.

Pornographie d'une ville © Frémok Obwohl er mit seinen bereits Mitte der siebziger Jahre veröffentlichten ersten Comics das Medium mit der Einführung der Couleur Directe revolutionierte, hat Alex Barbier erst in den letzten Jahren die verdiente Anerkennung als einer der wichtigsten internationalen Comicautoren gefunden - wenn auch nicht beim breiten Publikum. Dazu ist sein graphisch wie auch erzählerisch in gleicher Weise faszinierendes und verstörendes Werk wohl zu sperrig. Seine verrätselten Geschichten erinnern nun einmal mehr an Burroughs und Céline als an Charlier, seine in verschiedenen Techniken gemalten Bilder mehr an Francis Bacon und Lucian Freud als an Hergé. Die sein ganzes Werk durchziehende obsessive Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Sexualität kulminiert in den Bänden mit den Lettres au maire de V., von denen jetzt der dritte und letzte Teil, Pornographie d'une ville erschienen ist.
40 S., HC, 21 x 26,5 cm, € 20,00
  

Lettres au pair de F.

Zum Abschluss der Lettres-Trilogie erscheint auch dieser Band, der ein wenig Licht auf die mysteriösen Briefe an den (und vom) ebenso mysteriösen Bürgermeister wirft, von den ersten, vor mehr als zwanzig Jahren entstandenen bis zu den im neuen Band publizierten. Das Buch enthält neben Dokumenten und Studien eine Reihe von Gesprächen, die Vincent Bernière im Lauf der Zeit mit dieser düsteren Gestalt selbst geführt hat.
40 S., HC, 21 x 26,5 cm, € 17,00
 
 
Lettres au pair de F. © Frémok

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