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Es ist schon erstaunlich, welche Bandbreite Manu Larcenet in seinen zahlreichen Comics unter Beweis stellt. Sein Spektrum reicht von überdrehtem Nonsens (wie etwa in Bill Baroud) über realistische Alltagsschilde- rungen (wie in Le combat ordinaire) bis zu depressiv-autobiographischen Skizzen (Dallas Cowboy und folgende). Mit seiner neuen Geschichte Blast, deren erster von drei geplanten Bänden soeben erschienen ist, beschreitet er schon wieder neue Wege, erzählerisch wie auch graphisch. In schwarzweißen Tuschezeichnungen breitet er die Geschichte eines Mannes aus, der auf einem Polizeirevier verhört wird, dort aber keine sachdienlichen Aussagen macht, sondern über sein Leben berichtet, darüber, wie er aus dem geregelten Alltag herausgefallen ist und wonach er in seinen scheinbar ziellosen Irrungen dennoch sucht. Eine so düstere wie poetische Erzählung - und eine neue Facette im so vielfältigen Werk Larcenets. Bd. 1 Grasse carcasse 208 S., HC, 21 x 28 cm, € 29,90 zur Autorenliste Larcenet |