Dupuy-Berberian/Denis: Un peu avant la fortune

Un peu avant la fortune © Dupuis Das neue Album von Dupuy und Berberian zeigt die beiden Väter von Monsieur Jean von einer bislang eher unbekannten Seite: mit geradezu impressionistischem Strich und in ungewöhnlich stimmungsvoller Farbgebung (wobei der Band von einem - einer? - gewissen Ruby koloriert wurde) illustrieren sie ein Szenario ihres Freundes und Kollegen Jean-Claude Denis. So ganz unbekannt ist es für Kenner allerdings nicht - die Geschichte ist eine "extended version" der kurzen Story der drei Autoren in dem Band Correspondances, der von den Verkehrsbetrieben Toulouse herausgegeben worden ist und außerdem noch Beiträge von Tripp und von Cabanes enthält. Hier wie dort geht es um einen arbeitslosen Detektiv, der im Lotto gewinnt, sich seinen Schein aber stehlen lässt und auch sonst nicht gerade Glück hat, bevor er endlich seinen Gewinn einstreichen kann. Das souverän-meisterliche Album zeigt ein weiteres Mal, dass J.-C. Denis sicher einer der besten Erzähler von Alltagsgeschichten in der französischen Comicwelt ist und dass das Team Dupuy-Berberian in einer eigenen graphischen Liga spielt.
80 S., HC, 23,7 x 31 cm, € 21,90
 
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