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In den achtziger Jahren war er der elegante Stilist unter den Futuropolis-Autoren (einige seiner beinahe schon klassischen Alben jener Zeit sind übrigens nach wie vor lieferbar). In der Folgezeit entfernte er sich - wie seine Freunde und Kollegen Avril, Petit-Roulet und andere - allerdings immer mehr vom Comic und verlegte sich vor allem auf Illustrationen sowie Siebdrucke und Poster, die in ihrer eigenartig melancholischen Anmutung zu den schönsten Beispielen dieser goldenen Ära der Serigraphie gehören. Nach langen Jahren meldete sich Jean-Claude Götting 2004 mit La Malle Sanderson zurück, einem Album, das an seine Frühwerke in Atmosphäre und Sujet nahtlos anknüpfte. Der im gleichen schicken Format erschienene neue Band Happy Living entführt wieder in die typische Götting-Welt: es geht um einen Musiker, um einen einsamen Mann unterwegs in den Weiten Amerikas, um große Illusionen und um deren Verlust. Und wieder ist die Story in lakonischem Ton und in diesen unverwechselbaren, flächigen schwarzweißen Bildern erzählt.
120 S., s/w, HC m. Schutzumschlag, 20 x 26,3 cm, € 21,90 zur Autorenliste Götting |