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Irgendwann kommen sie offenbar alle wieder aus ihren Löchern gekrochen... Jetzt gibt es sogar tatsächlich ein neues Album von Tanino Liberatore, ohne Zweifel einem der wichtigsten, brillantesten und wildesten Zeichner der wilden 70er Jahre des Comics. Mit den klassischen Ranx-Geschichten hat Lucy nun aber - bis auf die nach wie vor absolut virtuosen Bilder - gar nichts mehr zu tun. Erzählt wird nämlich eine waschechte Liebesgeschichte, nach der Verlagswerbung "vielleicht die erste Liebesgeschichte der Welt", denn die Titelheldin ist die Lucy, die berühmte Australopithecus-Dame, deren in Ostafrika gefundene Schädelfragmente ein neues Licht auf die Frühgeschichte des Menschen warf. Der Drehbuchautor Patrick Norbert wollte ursprünglich einen Film über das Leben unserer Urahnin machen und hatte für die Vorzeichnungen Liberatore gewonnen, der vor einigen Jahren ein Buch zum gleichen Thema illustriert hatte. Da sie jedoch die nötigen Mittel für die Realisierung dieses Projektes nicht zusammen bekamen, haben die beiden aus der steinzeitlichen Geschichte einen großformatigen Comic gemacht - so spannend wie anrührend erzählt und, besonders in den Jagd- und Kampfszenen, in atemberaubende Bilder gesetzt. 76 S., HC, 26 x 35,2 cm, € 36,00 zur Autorenliste Liberatore |