Bravo/Regnaud: Ma Maman...

Ma Maman... © Gallimard Anlässlich dieses neuen Bandes ist es nun wirklich höchste Zeit, eine Lanze für Émile Bravo zu brechen. Der Freund und Weggefährte von Lewis Trondheim, Joann Sfar, David B., Emmanuel Guibert und anderer heute in der ersten Reihe der "Nouvelle Bande Dessinée" stehender Autoren, mit denen er lange Jahre das Atelier teilte, hat von Anfang an eine andere Richtung eingeschlagen als seine Kollegen: ihn interessierte es immer, Comics für Kinder und Jugendliche zu machen. Seine Serie Jules und die zauberhaften Bücher mit den Sept ours nains gehören ohne Zweifel zum Besten, was es auf dem Gebiet gibt. In dem neuen Buch mit dem langen Titel Ma Maman est en Amérique, elle a rencontré Buffalo Bill illustriert er in seinem unverkennbaren, manchmal an Chaland erinnernden, hinreißend knopfäugigen Stil ein autobiographisches Szenario seines alten Komplizen Jean Regnaud (mit dem er unter anderem schon die Abenteuerserie Aleksis Stroganov gemacht hat). Regnaud erzählt von einem Jahr seiner Grundschulzeit und davon, wie er sich als Kind ein eigenes Bild seiner von ihm vermissten Mutter gemacht hat. Ein so bewegendes wie lustiges Buch, bestimmt nicht nur für Kinder.
128 S., HC, 19 x 26 cm, € 19,90
 
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