Dominique Goblet: Faire semblant c'est mentir

Faire semblant c'est mentir © L'Association Als sich Anfang der neunziger Jahre eine Reihe junger Autoren anschickte, den französischsprachigen Comic zu revolutionieren, spielte Dominique Goblet eine besondere Rolle innerhalb dieser neuen Avantgarde. Zum einen war sie eine der ganz wenigen Frauen dieser Szene, zum anderen war sie diejenige, die eine Verbindung zwischen den zwei damals entstehenden unterschiedlichen Schulen (wenn man sie denn so nennen mag) herstellte - dem eher graphisch experimentierenden Kreis um die Verlage Amok und Fréon und dem eher formal und narrativ experimentierenden Kreis um die Association. Die Arbeiten der "Goblette" erschienen sowohl in der Frigobox als auch im Lapin. Darüberhinaus hat sie allerdings nur wenige Bücher publiziert, von denen auch nur noch eines lieferbar ist. Daher ist es schon ein Ereignis, wenn jetzt dieses lange angekündigte autobiographische Buch erscheint, an dem sie zehn Jahren gearbeitet hat. Diese lange Zeit findet ihren Niederschlag, indem Goblet die Veränderungen ihres Stils in die Geschichte einarbeitet. Das Ergebnis ist ohne Zweifel bisher ihr wichtigstes Werk, einer der bemerkenswertesten unter den zahlreichen autobiographischen Comics.
136 S., HC, 20 x 26 cm, € 42,00
 
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