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Ihre überaus freizügig erotische Darstellung der Liebesbeziehung zu ihrem Kollegen Frédéric (es ist kein Geheimnis, es handelt sich um Frédéric Boilet) in den zwei Bänden von Fraise et chocolat hat Aurélia Aurita zu einer der meist beachteten jungen Autorinnen der französischen Comicszene gemacht. Dabei ist es vor allem ihr schneller, ja beschwingter Strich und die charmante Fröhlichkeit ihres Erzählstils, die nicht nur Joann Sfar (in seinem Vorwort zum ersten Band) begeistern. In ihrem neuen Buch Je ne verrai pas Okinawa schildert sie ihre Schwierigkeiten mit den Behörden in Japan, wohin sie nicht nur wegen ihres dort lebenden Geliebten mehrere lange Reisen unternimmt. Mit leichter Hand zeigt sie die Absurdität des ja nun auch in anderen Ländern von Misstrauen und Willkür geprägten Umgangs mit Ausländern und macht so aus einem ernsten Thema ein beinahe schon heiteres Lesevergnügen.
80 S., s/w, Klappenbroschur, 14,8 x 21 cm, € 16,90 zur Autorenliste Aurita |