Bonhomme/Trondheim, Omni-Visibilis

Omni-Visibilis © Dupuis Eine typische Trondheim-Geschichte - abgedreht, ziemlich lustig und auch ziemlich gemein: Der Held ist ein unscheinbarer Angestellter um die dreißig, Single, mit einem unscheinbaren Job in irgendeinem Büro. Eines Morgens stellt er fest, dass zunächst sein Nachbar hört, was er denkt, dann auch ein Mann im Bus, schließlich sogar seine weit entfernt lebende Mutter... Er ist so etwas wie ein umgekehrter Telepath geworden, in dem Milliarden Menschen lesen wie in einem offenen Buch. Was wie ein Alptraum beginnt, entwickelt sich zu einem beißend komischen Sittengemälde unserer Zeit. Der besondere Reiz dieses Comics liegt darin, dass Lewis Trondheim die Geschichte von einem eher konventionellen Zeichner in Bilder setzen ließ: Matthieu Bonhomme, auch bei uns bekannt durch die Serie Le marquis d'Anaon, erzeugt mit seinem expressiv-realistischem Stil einen interessanten Kontrast zur typischen Trondheim-Geschichte.
160 S., s/w, HC, 18,5 x 24,9 cm, € 25,90
 
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