Emmanuel Guibert, Le Pavé de Paris

Le pavé de Paris © Futuropolis Sicher, es gibt so unendlich viele Bildbände über Paris, dass man glaubt, schon alles gesehen zu haben, aber dieser kleine, dicke Pflasterstein ist dann doch etwas ganz Besonderes. Der ausgesprochen vielseitige Emmanuel Guibert, dessen Bandbreite von Kindercomics (z.B. Sardine de l'espace mit Joann Sfar) bis zu graphisch experimentierfreudigen, sehr persönlichen Alben wie La guerre d'Alan reicht, zählt spätestens seit dem Dreiteiler Le photographe zu den wichtigsten jüngeren Autoren des französischen Comics. Seit Anfang der neunziger Jahre füllt er seine Skizzenhefte mit Beobachtungen aus seiner Heimatstadt. Eine Auswahl der in verschiedensten Techniken - Bleistiftzeichnungen, Aquarelle, Gouachen und andere - angelegten, mal fotorealistischen, mal schon fast abstrakten Bilder von Straßen, Häuser und Menschen sind in diesem Buch versammelt, begleitet von kurzen Texten. Und gerade weil es nicht die typischen Ansichten bekannter Sehenswürdigkeiten, sondern eher leicht übersehene Szenen und Winkel ins Bild setzt, ist es unter den vielen Bildbänden über Paris bestimmt einer der schönsten.
480 S., HC, 14 x 15 cm, € 42,00
 
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