Taniguchi: Un ciel radieux

Un ciel radieux © Casterman Ohne Zweifel ist Jirô Taniguchi mittlerweile der angesehenste und meist gelesene Manga-Autor im französischsprachigen Raum - und neben Osamu Tezuka auch der Mangaka, von dem in letzter Zeit die meisten Titel erschienen sind. Nachdem die letzten Veröffentlichungen allerdings meist Genrestücke oder Sammlungen diverser Kurzgeschichten waren, ist Un ciel radieux wieder ein "echter Taniguchi" im Geiste von beispielsweise Quartier lointain. Nach einem Verkehrsunfall in Tokio erwacht ein Mann aus dem Koma, allerdings im Körper des am Unfall beteiligten jungen Motorradfahrers. Bevor er diesem seinen Körper wieder überlässt, versucht er, seiner Frau und seiner Tochter mitzuteilen, wie sehr er sie liebt und wie sehr er bedauert, das nicht immer gezeigt zu haben. Ausgehend von dieser phantastischen Konstellation behandelt Taniguchi in dezidiert realistischer Erzähl- und Zeichenweise die für ihn so zentralen Themen der Familie und der (Schwierigkeiten der) Liebe.
304 S., s/w, SC, 17 x 24 cm, € 22,90
 
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