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Nach dem grandiosen und rätselhaften, großformatigen Band La nouvelle aux pis legt Stéphane Blanquet nun den neuen, ebenso grandiosen und ebenso rätselhaften Band La vénéneuse aux deux éperons vor, in zwar kleinerem Format, dafür aber mit viel mehr Seiten. Wie der Vorgängerband ist es ein ganz in atemberaubend detailfreudiger schwarzweißer Scherenschnitt-Technik angefertigter Comic, und wieder ist er ganz ohne Worte erzählt. Was genau hier aber rund um ein junges Mädchen in einer ländlichen Umgebung auf verschiedenen Realitätsebenen erzählt wird, lässt sich auch nach mehrfacher Lektüre auf unterschiedliche Weise deuten. Die düstere und poetische Märchenlogik, in die dieser Band den Leser zieht, lässt einen jedenfalls nicht so schnell wieder los.
160 S., s/w, SC, 17 x 24 cm, € 30,00 PS: Für diejenigen, die eher Blanquets gewohnt alptraumartige Zeichnungen vorziehen, gibt es ebenfalls eine Neuerscheinung: das zweite kleine Büchlein aus der Reihe Ratures, mit 24 Seiten im Format 10,5 x 15 cm, für € 6,90. zur Autorenliste Blanquet |