Floc'h: Une vie de rêve

Une vie de rêve © Robert Laffont Mittlerweile haben ja nun so viele Zeichner Geschichten aus ihrem eigenen Leben festgehalten und publiziert, dass der autobiographische Comic schon ein eigenes Genre bildet. Selbstverständlich macht der kühl-elegante Floc'h, der Dandy der klaren Linie, bei dieser Mode nicht mit - im Gegenteil, mit seinen "Fragmenten einer idealen Autobiographie", so der Untertitel seines neuen Buches Une vie de rêve, verwischt er seine Spuren und erträumt sich ein anderes Leben. Hatte er schon in verschiedenen Comics und in seinen beiden Ma vie betitelten Illustrationsbänden mit dem Schein der Authentizität gespielt, so versetzt er hier wie einst Woody Allen in Zelig sein Selbstporträt in die Gesellschaft berühmter Persönlichkeiten oder in bekannte Gemälde, Filme und Comics. So schaut er uns auf ganzseitigen Zeichnungen etwa im Kreis der Surrealisten, am Filmset mit Ingrid Bergman und Alfred Hitchcock oder im Ring mit Mike Tyson mit unergründlichem Lächeln an. Die kurzen Texte zu den Bildern sind übrigens - wie könnte es beim erklärten Liebhaber britischer Lebensart anders sein - auf Französisch und auf Englisch.
96 S., SC/Klappenbroschur, 25 x 25 cm, € 35,00
 
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